DUNKEL IST DIE NACHT

von
Karl Patrick Sgaslik

Die Geschichte

Seit Anbeginn der Zeit lauert das Unaussprechliche in der Dunkelheit. Es versteckt sich in den Schatten und verbirgt seine wahre Existenz hinter einem Schleier aus Täuschungen und Verrat. Es manipuliert die Menschen, verführt und lockt sie in die ewige Verdammnis, ohne Erbarmen, ohne Entrinnen. Als Kind wird einem erzählt „Das Böse gibt es nicht!“. Aber wie kann man da so sicher sein, wenn es keine Möglichkeit gibt, es zu beweisen? Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die bis heute nicht zu erklären sind.

Karl Patrick Sgasliks Geschichte beginnt in einer Zeit, in der der Glaube an Gott und an das unaussprechlich Böse einen wesentlich höheren Stellenwert hatte als heute. In einem Jahrhundert, in dem vor allem die armen und ungebildeten Bürger, die nicht richtig lesen oder schreiben konnten, jene Geschichten glaubten, die ihnen erzählt wurden. Geschichten, die bis in unsere heutige Zeit überlebt haben und immer noch weiter- und wiedererzählt werden. Das Böse mag heute in einer anderen Gestalt vorkommen als früher. Aber ich bin sind sicher… es existiert.

Die Geschichte nimmt im Herbst des Jahres 1174 in der Nähe von Heidelberg ihren Anfang. Einem Ort, der zu dieser Zeit zu wachsen beginnt. Die drei Bauerssöhne Oliver, Gabriel und Wilhelm der Familie Regeis bewirtschaften seit Kindertagen das Feld, welches ihnen zur Pacht überlassen wurde. Tagein, tagaus verrichten sie schwerste körperliche Arbeit, um die Familie mit dem todkranken Vater zu ernähren.
Tag für Tag und bei jedem Wetter fahren sie mit dem Holzkarren hinaus auf das Feld, um es zu bearbeiten. Ein sich immer wiederholender Vorgang – bis zu jenem Abend, als sich augenscheinlich die Hölle auftut und das kleine Dorf von der Dunkelheit überrannt wird.

Der Glaube an Gott und an das Licht wird in dieser Nacht auf eine harte Probe gestellt. Denn in der Dunkelheit kann man die Schatten nicht sehen…

Lest die ersten vier Kapitel der Geschichte DUNKEL IST DIE NACHT – Schattenkrieger und macht euch selbst ein Bild davon, ob die Schatten wirklich existieren oder nicht.

Der Autor

Karl Patrick Sgaslik wurde 1974 in Bergisch Gladbach geboren und ist seit 1997 als Grafik-Designer tätig. An seinem Beruf liebt er die Kreativität und entdeckte das Schreiben als Leidenschaft für sich. Aus dem Projekt, das zunächst nur eine Geschichte werden sollte, entwickelte sich unaufhaltsam das zweibändige Erstlingswerk „Dunkel ist die Nacht“ rund um die drei Brüder Oliver, Gabriel und Wilhelm. Aus dem Projekt, das zunächst nur eine Geschichte werden sollte, sind so zwei Bücher unter dem übergreifenden Titel „Dunkel ist die Nacht“ entstanden.

Seine Passion ist neben dem Grafikdesign die altertümliche Geschichte, welche Ihn zu seinem Mystery-Roman inspirierte. Die ersten vier Kapitel von Sgasliks Erstlingswerk werden hier kostenfrei als Leseprobe veröffentlicht.

Protagonisten

Oliver
Wilhelm
Gabriel
Oliver

Oliver

Oliver ist der jüngste Sohn der Bauernfamilie von Karl und Margret Regeis und der Bruder von Wilhelm und Gabriel. Schon seitdem er ein kleiner Junge war, ist Oliver sehr ehrgeizig. Eine Sache aufzugeben, liegt nicht in seiner Natur. Oliver will immer das Maximum erreichen, körperlich und geistig an seine Grenzen gehen. Er arbeitet hart auf dem Feld, noch angestrengter mit dem Verstand.

Dabei kann es geschehen, dass er sich in einem Labyrinth aus Dingen verstrickt, aus denen er zumeist von alleine nicht mehr herauskommt. Er sieht das große Ganze nicht mehr und trifft dabei vielleicht die eine oder andere Entscheidung, welche, langfristig betrachtet, nicht die Beste ist.

Seine zum Teil sture Art macht die Dinge für ihn dabei nicht leichter. Doch der intelligente junge Mann ist sich seiner Stärken sowie Schwächen bewusst und versucht daran zu arbeiten, um ein besserer Mensch zu werden.
Auch wenn ihm das nicht immer leichtfällt.

Oliver ist sehr wissbegierig und versucht, durch seine Neugierde voranzukommen. Er stellt sich seinen Herausforderungen und will jeden Konflikt lösen. Man könnte meinen, er sei beinahe vollkommen furchtlos. Er ist ein nachdenklicher und liebevoller Charakter, der einen sehr starken Gerechtigkeitssinn hat. Er denkt oft an andere, bevor er an sich denkt.

Oliver ist im April geboren.

Wilhelm

Wilhelm

Wilhelm ist der älteste Sohn der Bauernfamilie von Karl und Magret Regeis und der Bruder von Oliver und Gabriel. Als Erstgeborener wurde er sehr früh an die Feldarbeit und an das harte Bauernleben herangeführt. Dies machte ihn zu einem kraftvollen und starken Mann, zum Anführer der drei Brüder und wohl auch der Familie. Denn der kranke Vater kann diese Rolle nicht mehr ausführen. So bedarf es eines Nachfolgers.

Und als einen solchen sieht er sich auch. Er geht vorneweg, trifft Entscheidungen für andere, ohne sich dabei von anderen Ansichten beirren zu lassen. Genau das ist es, was schließlich zu Konflikten führt. Und Konflikte, welche sich nicht mit Worten klären lassen, löst der kräftige Mann mit der Faust.

Er ist ein schlauer Stratege und weiß genau, wann man ein Risiko eingehen sollte – und wann nicht. Wilhelm ist ein sehr sympathischer Charakter. Selbstbewusst und stark.

Wilhelm ist im August geboren.

Gabriel

Gabriel

Gabriel ist der zweitjüngste Sohn der Bauernfamilie von Karl und Magret Regeis und der Bruder von Oliver und Wilhelm.
Um den jungen Bauern in einem Wort zu beschreiben, so ist es sicherlich das des „Friedensrichters„. Er ist einer, der immer darum bemüht ist, Konflikte zu beenden, oder, wenn es nicht anders geht, ihnen aus dem Weg zu gehen.

Sein Leben ist zuweilen durch Furcht geprägt, was dazu führt, dass er den Weg des geringsten Widerstandes bevorzugt. Seine größte Angst erlebt er immer wieder durch die schwarzen Raben. Diese Tiere lösen ein unvorstellbares Unbehagen in ihm aus, sodass man schon von einer regelrechten Phobie reden kann. Er sieht diese Tiere als böse Vorboten an.

Genau diese Furcht ist es, die ihm das Leben schwer macht und die ihn bei vielen Situationen falsch entscheiden lässt. So sehnt sich der junge Mann immer nach Sicherheit und Geborgenheit. Und aus diesem Grund ist es kein Wunder, dass er sich für Menschen oder Situationen begeistern lässt, die ihm genau das Versprechen – Sicherheit.  Dann lässt er sich gerne blenden und trifft Entscheidungen, ohne dabei die Folgen abzuwägen.

Man möchte meinen, dass er ein etwas naiver Mensch ist. Einfach gutgläubig. Nichtsdestoweniger ist er für seine Familie ein treuer, wenn auch eigensinniger und etwas einfältiger Bursche

Gabriel ist im Dezember geboren.

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